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Callaway-Doppelsieg als reine Genugtuung

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Andreas Wirth (29, Heidelberg) und Daniel Keilwitz (25, Villingen / Callaway Competition) machten ihren Saisonabschluß beim ADAC GT Masters in Hockenheim mit einem Doppelsieg perfekt. In ihrer Callaway Corvette C6 Z06.R GT3 gewannen Wirth und Keilwitz beide Rennen souverän.


Wirth übernahm am Samstag die Callaway Corvette von Keilwitz auf P3 und mit einem 14-Sekunden-Rückstand auf den Spitzenreiter und zog nach jeweils harten und fairen Duellen an den beiden vorausfahrenden Konkurrenten vorbei. Dabei kam ihm zu Gute, dass die Vette so abgestimmt war, dass sie in der zweiten Rennhälfte einfach schneller als die Konkurrenz war. Für Lokalmatador Wirth, der nur wenige Kilometer vom Hockenheimring aufgewachsen ist, war es der erste Triumph bei seinem Heimspiel.

Für Rennen 2 am Sonntag hatte Daniel Keilwitz die Pole Position herausgefahren, die 1:39.475 bedeutenden auch gleich Qualifyingrekord und löste seinen bisherigen Qualifyingrekord in bei den ADAC GT Masters in Hockenheim aus 2012 (1:39.650) ab. Die erste Rennhälfte des abschließenden Laufs der Saison wurde dann aucch zur Corvette-Show. Keilwitz stürmte vor Teamkollege Andreas Simonsen (24, S / Callaway Competition) von der Pole in Führung. Nach dem Fahrerwechsel von Keilwitz auf Wirth lag der Lokalmatador weiter souverän an der Spitze. Doch Toni Seiler (56, CH / Callaway Competition), der von Simonsen übernommen hatte, drehte sich von der Strecke und löste dadurch eine Safety-Car-Phase über zwei Runden aus. Wirth überstand auh den Restart souverän und fur den zweiten Tagessieg des Wochenendes ein.

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„Der Doppelsieg ist ein perfekter Saisonabschluss beim Heimrennen des Teams“, gab Keilwitz mit Genugtuung zu Protokoll. „Die Corvette wurde von Callaway in Hockenheim entwickelt. Es ist toll, das wir mit dem Auto hier nun erstmals gewinnen und dann gleich einen Doppelsieg einfahren konnten.“

Kommentar aus eigener Sicht des Blog-Inhabers: Gratulation an Herr Tomczyk! Da es ja vorhersehbar erschien, dass ein acht Jahre altes Fahrzeug-Konzept die versammelte „Made in Germany“-Fraktion erneut abledern würde, erklärt sich selbst für die verträumtesten Race-Fans der ADAC-typische „5-vor-12-Reglements-Eingriff“ am Sachsenring wie von selbst. War ja nur, um ganz sicher zu gehen, nicht war? Nicht dass erneut dem hauseigenen Favoriten im titelentscheidenden Rennen der „Made in Germany“-Motor hochgeht und der ganze schöne Plan sich schon wieder in Luft auflöst…

Ich wünsche Callaway Competition für 2015 ganz viel des stets hohverdienten Erfolgs – in einer Rennserie fernab vom ADAC und dessen Sport-Präsidenten!

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