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Der ADAC kann es einfach nicht lassen…

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Der ADAC tat mal wieder das, was dieser Verein anscheinend am besten kann: Auf subjektive Weise ein wertfreies Resultat zum Vorteil der üblichen Günstlinge zu manipulieren. Obwohl Callaway Competition nach schwierigem Saisonbeginn mit Daniel Keilwitz ohnehin nur einen Fahrer in den Top 5 der Meisterschaftstabelle hatte, wurden auf dem Wege der Balance of Performance (BoP) alle fünf Corvetten für den Endspurt im GT Masters auf administrativem Wege drastisch eingebremst.


Das Ergebnis des Samstag-Rennens am Sachsenring sprach bereits Bände: Sven Barth und David Jahn beendeten Lauf 1 als bestplazierte Corvettisti mit P8, was sich noch als sensationell gutes Ergebnis erweisen sollte. Marioneck/Lips kamen auf P16 ins Ziel, Assenheimer/Alessi, sowie Seiler/Bleekemolen fielen auf Grund technischer Defekte aus.

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Und Titelverteidiger Keilwitz? Zur Rennhalbzeit gab es ein Kommunikationsproblem zwischen der Box und dessen Kollege Andreas Wirth, weshalb dieser vor Öffnung des Pit Windows in die Box abbog. Da Callaway Competition seit diesem Wochenende plötzlich mit geringerem Luftdurchlaß im Ansaugtrakt klarkommen muß und die Corvetten somit nicht mehr konkurrenzfähig waren, wurde die Roller-C6 Z06.R GT3 dann aus dem Rennen genommen, um das Material zu schonen – und auch um die 30 kg Erfolgsballast vom Nürburgring-Sieg loszuwerden.

Im Sonntags-Rennen zeigte sich dann noch drastischer, dass die neuste BoP-Einstufung der Corvetten Seitens ADAC – und mit billigender Duldung des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) – offenbar System hatte: Das erste Auto, das nicht aus deutscher Fertigung kommt, in dem Moment die AutoArenA-Corvette, lag nach einem Drittel der Renndistanz bereits 25 Sekunden hinter dem Führenden Audi zurück…

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Und so sieht das Aus, wenn der ADAC Maßnahme ergreift, um das Leistungsniveau zu „nivelieren“:
– P13: Andreas Wirth / Daniel Keilwitz (Callaway Competition)
– P14: David Jahn / Sven Barth (RWT Racing)
– P15: Patrick Assenheimer / Diego Alessi (AutoArenA / Callaway Competition)
– P16: Remo Lips / Lennart Marioneck (Callaway Competition, P3: Gentleman Wertung)
– P22: Toni Seiler / Jeroen Bleekemolen (Callaway Competition)

Dabei war die schnellste Rennrunde von Wirth/Keilwitz ca. 1,2 Sekunden langsamer als die Zeiten der Konkurrenz mit deutschen Fabrikaten – im Durchschnitt war die Differenz noch deutlich höher. Ein ganzes Wochenende ohne Punkte im vorletzten Lauf der GT Masters-Saison 2014 verringerte die Chancen von Daniel Keilwitz auf eine erfolgreiche Titelverteidigung auf einen rein mathematischen Wert. „Die BoP war an diesem Wochenende definitiv der ausschlaggebende Faktor“, resümmiert der enttäuschte Corvettista das vorletzte Rennwochenende der Saison. Die trotzige Kampfansage: „Wir werden beim Finale aber alles daran setzen, die maximale Punktezahl einzufahren.“

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