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Und noch ein Sargnagel für eine Legende!

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General Motors – von US-Präsident Barack Obama mit öffentlichen Geldern aus der Pleite gerettet, trägt sich der einstmals größte Automobilhersteller der Welt allmählich selbst zu Grabe. Auch wenn GM die globale Rückruf-Aktion von unfassbaren 29 Millionen Autos weltweit überleben sollte, in die stolze Historie der Corvette treiben die Genies aus Detroit einen Sargnagel nach dem anderen hinein. Ein vorübergehender Produktionsstopp der Corvette C7 ist nun ein weiterer trauriger Tiefpunkt.


67 Rückrufaktionen in einem Jahr!! Allmählich kann man getrost sagen, dass nur geltungssüchtige Zocker oder eben extrem schlecht informierte Menschen sich noch freiwillig einen Chevrolet-Neuwagen zulegen würden. Denn es will einfach nicht der Eindruck entstehen, dass man bei GM die Quelle der eigenen Probleme erkannt, geschweige denn selbige gelöst hat.

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Zu den bisher zwei Recalls die Corvette C7 betreffend (Airbag auf der Beifahreseite bei Competition-Sitzen und fehlerhafte Bestandteile des Alurahmens im Bereich der oberen Anlenkpunkte der Hinterachse, ich berichtete HIER), kommen nun zwei weitere hinzu. Und erneut gibt es ein Problem mit den Airbags, erneut widerspricht sich GM mit beschwichtigenden Erklärungen zur Ursache selbst.

Ein weiteres Mal gibt es ernste Probleme mit Airbags. Bei einem Aufprall könnte der auslösende Airbag sich vom Lenkrad lösen. Das klingt doch recht eindeutig nach einem Konstruktionsfehler. Und dennoch sollen angeblich nur rund 2.000 C7en betroffen sein?

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Erneut bekommt man den Eindruck, dass man bei GM nun zwar der Verpflichtung nachkommt, solche Produktionspannen auch zeitnah den Zulassungsbehörden in der USA zu melden. Allerdings wurden aber schon bei anderen Recalls von Insidern Zweifeln angemeldet, ob die Zahlen betroffener Fahrzeuge auch korrekt an die Öffentlichkeit kommuniziert werden. Fakt ist, dass bis zur Lösung des Problems die Produktion gestoppt werden musst.

Ein weiterer Recall betrifft die Handbremse, da sollen bei „nur“ 800 C7en von den beiden Bremsseilen nur eines korrekt in seiner Führung eingehängt sein. Mal ehrlich: Wie lange glaubt GM seine Kunden noch mit derartigen „Erklärungen“ für blöd verkaufen zu können? Da schrauben die Profis in Bowling Green mehr als 10.000 Stingrays zusammen und von einem Tag auf den anderen vergessen sie plötzlich, wie man Bremsseile verlegt und einhängt…?

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GM hat schon 13 Tote wegen schlampig montierter Autos und dem Verschleppen von Recalls auf dem Kerbholz, allmählich muss man sich fragen, wann es mit der C7 den ersten tödlichen Unfall wegen Material- oder Konstruktionsfehler geben wird. Die ahl

Bislang sorgten die diversen Konstruktions- und Fertigungsfehler nur für unerfreuliche Materialschäden, darunter Motorschäden und kollabierter Hinterrad-Aufhängungen.

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Eine Antwort

  1. Jogi

    Ist bei GM nichts NEUES, kenne ich als Importer schon aus den 70er Jahre.
    Zum Beispiel; Aspuffanlagen eingebaut … Verbindungsteile nicht vorhanden, oder lose belassen.

    29. September 2014 um 18:23

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