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Corvette C7 Pace Car-Panne: Peinlicher geht es kaum

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General Motors kriegt momentan nichts auf die Reihe. War schon im Vorfeld des Daytona 500, dem Traditionsrennen zur Eröffnung der NASCAR-Saison, als ein Chevrolet-Pace Car vor einem Millionen-Publikum in Brand geriet, so nebelte beim Grand Prix of Indianapolis der inkontinente Corvette Stingray Convertible Pace Car den Führenden des Rennens ein…


GM kommt aus den – denkbar schlechten – Schlagzeilen nicht heraus. Nach der peinlichen Panne eines in Brand geratenen Chevrolet SS bei einem der Rennen im Vorfeld des Daytona 500, machte die zwangsweise Rückrufaktion von 778.562 Fahrzeugen der Baureihen Chevrolet Cobalt und Pontiac G5 gehörigen Wirbel in den Medien.

2014 Chevrolet SS Pace Car fire Daytona
Gestern machte GM dann abermals Schlagzeilen, weil auch die Corvette C6, immerhin das Spitzenmodell der Marke Chevrolet, von der GM-Rückrufwelle erfasst wurde. Zwar ist bei den C6en – und zwar vor allem der Baujahre 2007-2010 – schlimmstenfalls der Ausfall des Ablendlichts zu befürchten, aber es beweist erneut, dass bei GM ohnehin in Sachen Qualitätssicherung der Baum brennt. Allein was in den letzten beiden Jahren plötzlich auf deutschen Autobahnen an abgerissenen C6 Z06-Dächern auftrat, also keineswegs einem neuen und unausgereiften Fahrzeug, war schon peinlich genug.

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Den Vogel schoss GM beim am vergangenen Samstag stattgefunden IndyCar-Rennen Grand Prix of Indianapolis ab. Dort fungierte eine rote Corvette Stingray Convertible – wie beim bevorstehenden Indy 500 – als Pace Car und als das rote Cabrio nach einem Zwischenfall bei Rennhälfte seine Aufgabe als Führungsfahrzeug aufnahm und das Feld um die Strecke führt, zog GM’s neues Vorzeige-Produkt plötzlich eine gewaltige Qualmfahne hinter sich her. Offenbar platzte ein Schlauch des Wasserkühlers und das sich über den heißen Motor ergiessende Kühlmittel verdampfte, was die unansehnliche Qualmfahne verursachte.


Offiziell versucht GM den Vorfall nach Kräften zu vertuschen. Schon bei der Live-Übertragungn schaltete der Regisseur relativ schnell weg vom peinlichen Geschehen weg auf eine Heli-Cam um, von der man am Bildrand aber die rote C7 gerade noch am Streckenrand ausrollen sehen konnte. Bei der gekürzten Wiederholung der Live-Übertragung, wurde die gesamte Szene gar herausgeschnitten. Kein Wunder, ist Chevrolet doch einer der Hauptsponsoren der IndyCar-Serie…

Naja, ich wünsche all jenen viel Glück, die es sooo eilig hatten, eine der ersten C7en ihr Eigen zu nennen. Bei den schon fast legendären Kinderkrankheiten bei neu eingeführten GM-Modellen, und angesichts der Tatsache, dass noch nicht einmal PR-wirksam vor großem Publikum eingesetzte Neufahrzeuge pannenfrei ein paar Kilometer weit kommen, dürfte auf die ganz Eiligen noch so einiges an Ärger zukommen. Toi, toi, toi.

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