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Corvette Racing feiert ersten C7-Sieg

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Aufatmen bei den GM-Verantwortlichen rund um Corvette Racing und der Rennwagen-Schmiede Pratt&Miller: Beim Stadtrennen in Long Beach hielten die beiden Corvette C7.R nicht nur beide über die gesamte Distanz, mit den Plätzen 1 und 3 machte man auch die schmerzlichen Niederlagen beim 24-Stunden-Rennen von Daytona und den 12 Stunden von Sebring vorerst einmal vergessen.


Jan Magnussen und Antonio Garcia hatten von Anfang an – von der GTLM-Pole Position – die Führung inne, nicht zuletzt weil man sich gleich nach dem Start auf dem winkeligen Straßenkurs mitten unter den eigentlich schnelleren Prototypen halten konnte, die auf dieser Strecke bestenfalls zwei Sekunden pro Runden schneller waren, einige von ihnen mit vollen Tanks und noch kühlen Reifen aber nicht so recht an dem voluminösen GTLM-Rennwagen vorbeikamen. Die Werks-Corvette mit der Startnummer 4, bei den ersten beiden Saisonläufen der Tudor United Sportscar Challenge noch vom Defektteufel verfolgt, konnte so schon früh einen gesunden Vorsprung zu den Verfolgern ausder eigenen Wertung aufbauen konnte.

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Dahinter blieb es eine spannende Schlacht zwischen dem schnellsten BMW Z4 von Dirk Müller und John Edwards mit der weiteren Corvette von Oliver Gavin und Tommy Milner, bei der allerdings erneut transparent wurde, dass die neue Corvette noch immer ihre Probleme mit Traktion und Topspeed hat, dafür aber überlegene Bremsleistung auf den Boden bringt. Ein Vorteil, der Magnussen/Garcia so lange erlaubte weiter vorn zwischen den Prototypen mitzumischen. So blieb der BMW bis zur Zielflagge auf Platz 2 und vereitelte einen Corvette-Doppelsieg. Ziemlich in die Röhre schauten die Fahrer der Porsche-Armada sowie die beiden SRT Viper-Werksautos, des weitereb BMW und des einzigen Ferrari im Feld.

Hat dieser Erfolg Aussagekraft für das im Juni anstehende 24-Stunden-Rennen von Le Mans? Dass man sich in einem Sprintrennen über anderthalb Stunden auf einem verwinkelten Stadtkurs ganz beachtlich schlug, sagt eher wenig darüber aus, ob die eigentlichen Probleme der Corvette, nämlich mangelhafte Drehmomentwerte des neuen Direkteinpritzer-V8-Motors und noch immer nicht optimale Traktion, tatsächlich gelöst hat. Ob die Autos jetzt über eine Fahrzeit zweimal um die Uhr standhaft sind, weiß auch niemand mit Gewissheit zu sagen.

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