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Ein Hoffnungsschimmer bei General Motors

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Noch eine gute Nachricht aus der General Motors-Konzernzentrale: CEO Dan Alerson geht! Als Nachfolgerin steht Mary Barra, die bisherige Chefin für global vertriebene GM-Produkte.


Und Barra verschwendet keine Zeit. Schon kündigte die ab dem 15. Januar mächtigste Frau in der Autoindustrie der schier heillosen GM-Bürokratie den Kampf an. Bislang standen jedem Produkt drei leitende Ingenieure vor, was unweigerlich interne Machtkämpfe und teils mangelhafte Kommunikation zwischen den jeweiligen Abteilungen zur Folge hatte. Künftig wird ein alleiniger Verantwortlicher für jedes neue Produkte alle Verantwortung tragen.

Akerson tritt angeblich zurück, um seiner an Krebs erkrankten Frau zur Seite zu stehen. Tatsächlich aber wäre der CEO wohl ohnehin über den Flop der Europa-Offensive mit der Marke Chevrolet gestolpert. Auch hat Akerson es nicht geschafft, GM nach der Pleite mit anschliessender staatlicher Rettungsmaßnahmen wieder auf ein glaubwürdiges Credit-Rating für Investoren zu bringen, zu viele Unwägbarkeit und mangelhafte Effizienz, aber auch mässige Produkte – wie den 2012 eingeführten Chevrolet Malibu – bremsen den im weltweiten Ranking hinter Toyota zurückgefallenen, nun zweitgrößten Autokonzern der Welt.

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Barra dagegen hatte als – von akerson bestellte – Vizepräsidentin zuvor mit der Neuordnung des Personalwesens bei GM beeindruckt, schaffte den steifen GM-Dresscode ab, was sie auch bei der Belegschaft schlagartig beliebt machte und den bis dahin als verstaubt verschrienen Konzern wieder für tatenkräftige Jungtalente als erestrebenswerten Einstieg in die Arbeitswelt attraktiv machte. Gute Leute bauen gute Produkte, das wird die neue Devise bei GM. Was wirklich nicht schaden kann.

Als nächsten Karriereschritt bekam Barra die Leitung der Produktentwicklung zugewiesen und räumte im Kampf gegen notorische GM-Qualitätsmängek ordentlich auf, auch die Kundenbindung machte Sie sich erfolgreich zur Aufgabe. Eine Verantwortung für einen Geschäftsbereich, der innerhalb des Konzerns allein mit einen Wert von 15 Milliarden US-Dollar bewertet wird. Und Barra nahm sich vor, mit weniger Budget bessere Autos zu bauen.

mary-barra-dan-akerson
Im August bekam sie zusätzlich den Einkauf und die Versorgungs-Abläufe anvertraut. Und weil sie sich auch hier bewährte, tat man sich auf Vorstandsebene auch nicht schwer Barra zum Nachfolger von Akerson zu bestellen. Das macht wieder Hoffnung auf die Zukunft, die Corvette C8 kann kommen!

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