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Daniel Keilwitz: Ein Star in der Mache

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Aller guten Dinge sind drei: Im dritten Anlauf hat die Fahrerpaarung Diego Alessi und Daniel Keilwitz den Meistertitel im ADAC GT Masters errungen. Doch Diego ist der erste, der bereitwillig zugibt, dass Daniel mit seinem Monsterstart in Rennen 2 am Slovakiaring – von Startplatz 10 in Führung noch vor der ersten Kurve – und der sensationellen Aufholjagd am Sonntag in Hockenheim Entscheidendes zum Titelgewinn leistete.


Seit 2011 gehen der 41-jährige Italiener und sein 17 Jahre jüngere Teamkollege aus Villingen für Callaway Competition gemeinsam im ADAC GT Masters an den Start. Im Vorjahr reisten Sie bereits als Titelfavoriten nach Hockenheim, wurden jedoch von einem politischen Last-Minute-Manöver der Regelmacher künstlich eingebremst. Meister wurde eine Mercedes-Team. Die vorzeichen heuer waren dieselben. Doch diesmal hielten sich die Obrigkeiten aus der Titelentscheidung heraus.

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Mit sechs Punkten startete Keilwitz optimistisch ins alles entscheidende Finale, doch nach dem Dreher – wegen eines Remplers der BMW-Piloten Simon Knap – in der ersten Runden, schien der Titel erneut durch die Finger zu rinnen. „Nach dem Dreher in der ersten Kurve hatte ich für einen Moment schon aufgegeben“, beschreibt Keilwitz seine Gefühle auf dem Weg zum Titel. „Ich wollte aber nicht glauben, dass wir den Titel auf so eine Weise verlieren und habe angegriffen. Mein Speed war gut und die anderen Fahrer waren auch alle sehr fair und haben mich bei der Aufholjagd nicht blockiert. Es wurde auch Zeit, dass wir den Titel holen. Es hätte einfach nicht sein dürfen, dass wir den Titel schon wieder im letzten Rennen verlieren.“

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Was dann folgte, war Weltklasse-Motorsport: Der außerhalb des Cockpits fast sanftmütig wirkend Youngster aus dem Schwarzwald wuchs über sich hinaus, griff an, stürmte – sichtlich am absoluten Limit der Corvette fahrend – eindrucksvoll durchs Feld, bei jedem Ausbremsmanöver vom Applaus der Fans auf den Tribünen begleitet. Er übergibt die Corvette auf Platz 9 liegend an Teampartner Alessi, Reifen und Bremsen sind bereits ziemlich angegriffen. Doch der Italiener absolviert seinens Stint mit der gewohnten zuverlässigleit auf dem Weg zu platz 6 und dem Meistertitel.

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Für den stets freundlichen Daniel Keilwitz ist der ADAC GT Masters-Titel der zweite Meisterschaftssieg seiner Karriere. Vor drei Jahren gewann Keilwitz mit Callaway Competition die FIA GT3-Europameisterschaft, anschließend wechselte der 24-Jährige in das ADAC GT Masters. Im Umfeld der Serie machte Keilwitz zuvor bereits seine ersten motorsportlichen Schritte. Keilwitz startet in der DTC des DMSB – ADAC Procar und der MINI Trophy, bevor er in den GT3-Sportwagen wechselte. In einem Formel-Auto saß Keilwitz abgesehen von einigen Testfahrten nie. Vom Charakter sind sich der gelernte Informatikkaufmann Keilwitz, der bei einem Fahrwerkshersteller angestellt ist, und Alessi ähnlich. Beide sind zurückhaltend, agieren meist cool und besonnen.

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Ciccone: „Daniel ist ein riesen Talent, das bei uns seinen Feinschliff bekommt. Diego und Daniel ergänzen sich perfekt und profitieren gegenseitig voneinander. Diego arbeitet akribisch am Auto und an der Abstimmung, Daniel kann es dann sehr gut umsetzen. Die Paarung ist wirklich genial.“

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