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Callaway Competition: Ende gut, alles gut

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Callaway Competition feierte im ADAC GT Masters erstmals einen prestigeträchtigen Titel in der Fahrerwertung, nachdem die Corvette-Tuner aus Leingarten bereits 2009 die Team-Wertung für sich hatten entscheiden können. Teamchef Giovanni Ciccone blickt auf das allesentscheidende Wochenende zurück.


Diego Alessi und Daniel Keilwitz errangen mit ihrer von Callaway Competition in Leingarten bei Heilbronn entwickelten und gebauten Corvette Z06.R GT3 in einem dramatischen Finale in Hockenheim den Meistertitel im ADAC GT Masters. Beim Heimrennen von Callaway Competition fuhren Alessi/Keilwitz auf die Ränge fünf und sechs und stellten damit den Titel sicher.

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Die Saison der beiden Fahrer in der Roller-Corvette war beeindruckend. Auf dem Weg zum Titel fuhren der Italiener und der Schwarzwälder zu fünf Siegen und stellten eine sieben Jahre alte Bestmarke im ADAC GT Masters von Christopher Haase ein, der 2007 der erste Champion des ADAC GT Masters mit fünf Saisonsiege worde. Der Saisonverlauf war jedoch eine Achterbahn für Callaway Competition.

13AGTM_Alessi_Keilwitz, Buhk_Götz, Callaway Corvette_Lausitzring
Beim Saisonstart in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben gewannen die neuen Champions den zweiten Lauf, doch dann folgte eine Dürre. In Spa-Francorchamps und auf dem Sachsenring sammelten Alessi/Keilwitz nur magere vier Punkte, die Titelhoffnungen schienen schon frühzeitig abgeschrieben. In der Sommerpause krempelte Callaway Competition die Arme hoch und bereitete sich mit einem intensiven Testprogramm auf die zweite Saisonhälfte vor. Das zahlte sich aus: Bei den ADAC GT Masters-Wochenenden auf dem Red Bull Ring, Lausitzring und Slovakia Ring legten die Callaway-Piloten einen starken Endspurt hin und gewannen vier von sechs Rennen.

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„Nach dem Dreher dachte ich schon, alles ist vorbei, denn es wäre unmöglich gewesen, von ganz hinten noch nach vorn zu fahren, so Callaway Competition-Teamchef Giovanni Ciccone. „Doch wir hatten etwas Glück und alle anderen Fahrer im Feld haben sich bei der Aufholjagd von Daniel und Diego extrem fair verhalten. Wir haben schon mehrere Anläufe auf den Titel genommen, nun hat es endlich geklappt. Der Titel ist für uns der Wahnsinn, wenn man bedenkt, welche guten Fahrer und Teams in dieser Meisterschaft um den Titel kämpfen. Wir sind nicht nur froh über den Titel, sondern auch darüber, dass ein Unfall unseres Kunden und guten Freundes Gerd Beisel im ersten Lauf recht glimpflich ausgegangen ist. Wir wünschen Gerd gute Besserung. Ein großer Dank gilt dem gesamten Team vom ADAC, die tolle Arbeit geleistet haben und für die Teams immer ein offenes Ohr haben. Unsere Anliegen sind immer ernst genommen worden.“

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Zum Saisonende gab es für Callaway Competition auch nochmals Podiumsplätze in der Gentlemen-Wertung. Toni Seiler und Jeroen Bleekemolen wurden im ersten Rennen Zweite, Remo Lips und Lennart Marioneck kamen in beiden Rennen als Dritte ins Ziel. Die Saison beendet Lips auf dem dritten Rang in der Gentlemen-Klasse.

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Für die Mannschaft aus Leingarten beginnt schon bald die Arbeit an der Corvette C7 Stingray in der GT3-Ausführung, für die Callaway von General Motors die Homologations-Exklusivität erhielt. Die C6 Z06.R GT3 wird auch 2014 zum Einsatz kommen, während paralell die Entwicklungsarbeit des neuen, rund 400.000 Euro teueren Rennwagens beginnt. Womöglich erlebt die Callaway Stingray noch vor dem Finale 2014 seine Rennpremiere. Man darf gespannt sein.

 

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