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Gerd Beisel auf dem Weg zur Besserung

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Der spektakuläre Crash von Gerd Beisel beim Start zum Samstag-Rennen beim Saisonfinale des ADAC GT Masters war mehr als eine Schrecksekunde. Dass der Pechvogel kurz darauf auf den eigenen Beinen stehend über die TV-Bildschirme flimmerte, schien beruhigend. Doch der 55-jährige landete später auf der Intensivstation.


Beisel war mit Teamkollege Sven Barth in Hockenheim zum dritten Mal in dieser Saison beim ADAC GT Masters angetreten, doch schon wenige hundert Meter nach dem Start wurde der Unternehmer aus Eberbach in seiner Callaway Corvette zum Spielball zwischen zwei Konkurrenten. Der Kontakt beförderte Beisel in einem stumpfen Winkel bei fast 200 Km/h in die Boxenmauer! Ein beim Aufprall explodierter Öltank und abgerissene Spritleitungen sorgten für einen übel aussehenden Feuerball, wie die Bilder der Kollegen von RacingTV.de eindrucksvoll dokumentieren. Dank der Sicherheitsverschlüsse artete das nicht zu einem Brand aus.

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In der Streckenklinik des Hockenheimrings stellten die Ärzten mehrere Prellungen und Rippenbrüche fest, insbesondere im Brustbereich. Der Aufprall war so heftig, dass der gesamte Vorderbau der Corvette einknickte und die Karosse der von Callaway Competition erworbenen C6 Z06R GT3 sich in ihrer Gesamtlänge – trotz eingeschweisstem Überrollkäfig – um die Längsachse verwindete. Die Zelle war nur noch rund um den Fahrersitz intakt. Ein Totalschaden, mit anderen Worten.

Doch die Wucht, mit der Beisel durch die enorme Verzögerung beim Aufprall in die Gurte gerammt wurde, hatte ihm die Ausläufer der Schulterauflage des Helm-Rückhaltesystems HANS in die Brust gestanzt. Dass die Befestigung am Helm sogar ausriß, ist zwar erschreckend, doch ohne diese Sicherheitsausstattung wäre Beisel jetzt wohl nicht mehr am Leben.

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Dramatisch wurde es, als der Patient (Beisel links im Bild mit Sven Barth) über arge Schmerzen in der Brust klagte. Bei der Einlieferung im Spital in Heidelberg wurde ein Hämathom in unmittelbarer Nähe des Herzens festgestellt, der Fahrer und Teamchef von RWT Racing in Personalunion landete in der Intensivstation. Ein Eingriff blieb ihm jedoch erspart, am heutigen Montag verließ er sogar das Spital wieder. Von dieser Stelle weiterhin gute Genesung.

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2 Antworten

  1. bernd krämer

    das wichtigste ist das er gesund ist zu klären bleibt wo sind die bilder von derunfallentstehung noch schlimmer die entstehung des unfalls von rachel frey ist überhaupt nicht zu sehen gewesen

    1. Oktober 2013 um 08:11

    • MAB

      Beim Gerd hat man es ja im TV gesehen. Er war zwischen einem Nissan und einem Audi, der „zu“ machte. Erst berührte er das Hinterrad des Audi, was ihn gegen den Nissan warf. Von dort prallte er ab und es ging in die Mauer.

      Bei Rahel haben wohl einige Fahrer wegen der roten Flagge vor ihr sofort verzögert, wozu es keinen Anlaß gab. Sie fuhr auf und es war ein ähnlicher Effekt wie bei Gerd.

      Wichtiger: Der Streckenposten mit der roten Flagge hat jetzt einen zweiten Geburtstag…

      1. Oktober 2013 um 11:41

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