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Gen5 LT1-V8-Motor für die C7


Vorgestellt wird die Corvette Stingra schon am 13. Januar 2013. Doch wirklich in den Handel wird „die C7“ erst im Herbst 2013. Immerhin gibt es nun allmählich offizielle Informationen. Etwa zum neuen LT1-Triebwerk.


Dass die „Next Generation Corvette“ einen Direkteinspritzer-V8 bekommen wird, wurde den Lesern dieses Blogs bereits Anfang des Jahres verraten. Jetzt weiß man: Der neue 6,2-Liter LT1-Motor, der auf einem Vollalu-Small Block der fünften Generation basiert, weist die spritsparende AFM Zylinderabschaltung, die im Teillastbetrieb vier der acht Zylinder ungezündet mitlaufen lässt, und die aktiv selbstregulierende Ventilsteuerung VVT zwecks Verbrauchsoptimierung bei gemässigter Fahrt auf, was aus der C7 die sparsamte Corvette aller Zeiten machen wird. Nicht nur das: Chefentwickler Tadge Juechter schwört, es gäbe auf der ganzen Welt derzeit keinen sparsameren 450 PS-Sportwagen als die neue Corvette Stingray.


Doch bei forscher Gangart werden dank VVT die vollen 450 PS und mal eben 610 Nm Drehmoment mobilisiert, die vor allem in den Drehzahlbereich unter 4.000 U/min für ordentlich Schub sorgen. In etwa vier Sekunden soll die C7 auf 100 Km/h beschleunigen und beim hochbeschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus sogar die Corvette C6 Z06 mit ihrem LS7-Triebwerk hinter sich lassen. Nicht zuletzt, weil die Stingray insgesamt leichter ist, als jede C6.

Unverändert verfügt auch der neue LT1 über eine innenliegende Nockenwelle, die nun auch die Benzinpumpe der Direkteinspritzung antreibt. Vom 4-in-1 Ansaugtrakt – nach LS7-Vorbild – gelangt das Benzin-Luft-Gemisch durch die neu entwickelte Zylinderköpfe und neu gestaltete Kolben sorgen für eine höhere Kompression (11,5:1), wobei die spezielle konzipierte Kolbendecke für eine effektivere Gemischströmung und effizientere Verbrennung und Gaseverdrängung sorgt.


Insgesamt ist der neue LT1 über sechs Zentimeter niedriger in seiner Bauhöhe als der Vorgänger, was eine tiefer liegende Front un damit mehr Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten ermöglicht. Inputt aus der Rennabteilung Corvette Racing. Eine überarbeitete Trockensumpfschmierung erlaubt die Verwendung eines 5W30-Leichtlauföls.


Allmählich scheint die Corvette Stingray doch noch eine schmackhafte Neuerscheinung zu werden. Nun darf man auf weitere Details gespannt sein.

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