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Corvette zu Gunsten von Mercedes eingebremst


Das Wochenende der Entscheidung naht: In Hockenheim tritt Callaway Competition als Tabellenführer in der Fahrer- und Teamwertung beim Finale des ADAC GT Masters an. Diego Alessi und Daniel Kielwitz gehen als Tabellenleader und Favoriten ins Finale, doch der ausrichtende ADAC bremste jetzt die Callaway Corvette zu Gunsten der Konkurrenz aus dem Hause Mercedes ein.


Das Duo Alessi/Keilwitz gehen mit acht Punkten Vorsprung in der Meisterschaft in ihrer von Callaway Competition in Leingarten bei Heilbronn entwickelten und gebauten Corvette Z06.R beim Heimspiel von Callaway an den Start. In der Teamwertung hat Callaway 16 Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte Mercedes-Team. Zum Gewinn der Teamwertung wollen auch Heinz-Harald Frentzen und Andreas Wirth beitragen, die in einer zweiten Corvette Z06.R GT3 von Callaway beim Finale noch auf ein gutes Ergebnis aus sind.

In das Finale startet Callaway Competition allerdings mit einem Handicap, für die beiden Finalläufe muss die Corvette nach einer kurzfristigen Änderung der Fahrzeugeinstufung durch die Veranstalter mit geringerer Leistung antreten. „Beim letzten Rennen auf dem Nürburgring lagen die ersten drei Fahrzeuge, die auch alle im Titelkampf liegen, im Ziel innerhalb von drei Sekunden nach einer Stunde Renndauer. Ich weiß nicht, wie man das noch besser machen kann, und verstehe darum nicht, warum uns die Leistung nun reduziert wurde“, sagt Callaway Competition-Teamchef Ernst Wöhr. „Diese Entscheidung ärgert mich sehr. Wir haben dadurch rund 10 PS weniger, der Mercedes bekommt aber für das Finalrennen rund 10 PS mehr. Das ergibt immerhin ein Delta von 20 PS, die uns im Titelkampf auf den Mercedes fehlen. Ich verstehe, wenn man über die ‚Balance of Performance’ die unterschiedlichen Fahrzeuge auf einen Level bringt, aber es scheint so, als wolle man Meisterschaftsstände ausbalancieren. Solche Änderungen sind auch Partnern und Sponsoren nur sehr schwer zu vermitteln. Wir können jetzt aber nun beim Finale unser Bestes geben, nochmals alles durchgehen und die Autos perfekt vorbereiten.“

Der Tabellenführer und FIA GT3-Europameister von 2010, Daniel Keilwitz, bleibt trotz der Einschränkungen vor dem Finale optimistisch. „Wir wollen den Titel holen und haben dafür als Tabellenführer die beste Ausgangsposition. Vor dem Finale haben wir acht Punkte Vorsprung, das müssen die Konkurrenten erst einmal aufholen. Es wird allerdings sicherlich sehr eng werden.“

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