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Malibu: Ein UNMORALISCHES Angebot!


Dieses Blog ist aus einer offenkundigen Begeisterung für die Corvette entstanden und gelegentlich schweife ich auch auf die sonstigen Erfolge von Chevrolet im Motorsport ab, was sich allerdings mehr aus meiner Leidenschaft für den Motorsport ergibt. Ein wirklicher General Motors-Fan bin ich noch nie gewesen. Was GM nun mit der Marke Chevrolet in Deutschland vorhat, lässt mir wahrlich die Galle überlaufen!


Dass die für ihre Corvetten und Camaros bekannte Marke Chevrolet in Deutschland dazu missbraucht wird, koreanische Billigware (ja, preiswert UND minderwertig) zu verramschen, tut ohnehin jedem Corvettista in der Seele weh. Man nimmt es halt kopfschüttelnd hin, dass im selben Schauraum neben den schon legendären US-Cars unförmige Designverirrungen wie Aveo oder Spark vergeblich um Interesse betteln. Es mutet halt arg peinlich an.

Als der Cruze und dann der Cruze Station Wagon vorgestellt wurden, konnte man das Argument, eine zusatzlichen Marke im Billigsegment etablieren zu wollen, noch nachvollziehen. Zumindest bei der Basisausführung machte das Sinn. Den vollausgestatteten Cruze kauft ohnehin niemand, der bei Sinne ist, denn qualitativ reicht das doch schon in die Jahre kommende, bereits „facegeliftete“ koreanische Produkt nun einmal nicht an das fast genau so teure deutschen Pendant heran, den Opel Astra neuster Generation. Stichworte: Karosserie-Spaltmaße, Fertigungschlampereien und Plastik-Innenraum.

Jetzt aber mit einer äußerst fragwürdigen Modellpolitik gezielt einen Sargnagel nach dem anderen in die Adam Opel AG zu treiben, ist – gelinde gesagt – eine SAUEREI, die so nicht unkommentiert bleiben darf.

Da wirbt GM tatsächlich mit Millionenaufwand für eine Marke, die keineswegs sportlich-legendäre Automobile verkaufen will, sondern als Masterplan auf dem deutschen Markt als Job-Killer gegen die eigene Konzerntochter Opel antritt.

Es ist schon tragisch, dass Opel noch nie so gute Autos gebaut hat, wie das derzeit mit Insignia und dem neuen Astra der Fall ist. Auch der Ampera ist ein qualitativ deutlich besseres Auto, als es der Volt es wohl je werden wird. Und doch dürfen die Rüsselsheimer diese gelungenen Produkte nicht in interessante ausländische Märkte verkaufen. Anordnung aus Detroit. GM tut derzeit alles, um dieser urdeutschen Auto-Marke, die heute übrigens ihr 150-jähriges Jubiläum feiert, das (Über)Leben so schwer zu machen, wie nur irgend möglich.


Bevor wir uns missverstehen: Weder bin ich Opel-Fan, noch waren unter den zahlreichen Automarken, die sich im Laufe meines Lebens in meiner Garage abwechselten, je ein Rüsselheimer dabei. Ich fand diese Autos einfach nie interessant genug. Mein rein subjektiver Eindruck.

Doch man muss der Marke zu Gute halten, dass sie sich eine sehr beachtliche Fanbase geschaffen hat, die nicht ignoriert werden kann und auch ganz andere Dimensionen hat, wie die paar versprengten Corvette- und Camaro-Liebhaber, die bundesweit gerademal eine einstellige Prozentzahl dessen ausmachen, was sich da stolz als Opelaner zu erkennen gibt.

GM ist in Deutschland – allein in der Fertigung – für über 25.000 Jobs verantwortlich. Zählt man Zulieferer und Handel dazu, werden daraus SECHSSTELLIGE Zahlen, das Schicksal von weit über 100.000 Familien in Deutschland steht nun auf dem Spiel!

Chevrolet Deutschland beschäftigt gerade mal 70 Mitarbeiter. Und von der Importeur-Gesellschaft leben weder DEUTSCHE Zulieferer, noch werden im DEUTSCHEN Handel Jobs geschaffen, denn die Marke Chevrolet wurde den Opel-Händlern als Parasit ins Fleisch gesetzt. Viele haben sich gerade durch Corvette und Camaro zu diesem Schritt verleiten lassen, jetzt haben sie die Quittung. Sie sollen den deutschen Verbraucher davon überzeugen, lieber eine koreanisches Produkt zu kaufen, statt die heimische Industrie zu fördern.

Was soll das???

Die Formel ist sehr einfach: Jeder verkaufte Chevrolet Malibu bringt über 150.000 steuerpflichtige Jobs an deutschen Opel-Standorten, in deren Händlernetzen und bei den deutschen Zulieferern in Gefahr. Macht GM Ernst und schliesst Standorte, etwa um die Produktion des Astra nach Polen und England auszulagern, wird das allein in Bochum für über 3.000 Arbeitslose sorgen, die die ohnehin angespannten Haushalt von Bund wie auch Städten und Gemeinden belasten werden.

Wollen wir das???

Die Signale setzen WIR, die Verbraucher!!!

Wie also reagieren? In meinen Augen kann die Antwort nur lauten: BOYKOTT aller GM-Produkte, die direkt mit Opel-Modellen konkurrieren. Angefangen mit dem Chevrolet Malibu, der im Segment des Insignia potenzielle Opel-Käufer anlocken soll.


Derzeit werden Opel-Mitarbeiter massiv von GM mit angedachten Werkschließungen bis hin zum Drängen auf Lohnverzicht in Zukunfstängste gedrängt. Der Chevrolet Malibu bildet die Speerspitze eines unverfrorenen konzerninternen Verdrängungs-Wettbewerbs, um das „Problem“ Opel mit wenig Aufwand vom Markt zu drängen. Nichts anderes!

Jeder einzelne Verbraucher in Deutschland ist nun gefordert, für die ureigensten Interesen unseres Landes einzustehen. Meiner Meinung nach geht das nur, indem man Chevrolet boykottiert, denn jeder, der wegen ein paar hundert Euro weniger stattdessen ein koreanisches Produkt zum Füllen US-amerikanischer Kassen kauft, steuert PERSÖNLICH seinen Beitrag zum Untergang nicht nur von Opel, sondern zur Krise eines wichtigen Industriezweigs des Standorts Deutschland bei.

Auch aus umweltpolitischer Sicht muss diesem Treiben ein Riegel vorgeschoben werden, denn jedes dieser Autos hat – durch den Schifftstransport aus Korea – bereits beim Entladen beim Opel-Händler einen nicht unerheblichen Umweltschaden angerichtet, während in Deutschland gefertigte, qualitativ höherwertige Produkte hierzulande auf Halde stehen.

Die 300.000 Chevrolet-Einheiten, die GM hierzulande verramschen will, hätten die Opel-Werke bestens ausgelastet, stattdessen demontiert GM die eigene Marke.

DOCH DIESER PLAN GEHT NUR MIT UNS ALLEN ALS MITTÄTER AUF!

Es wird Zeit, dass der deutschen Verbraucher mit der EINZIGEN Sprache antworten, die die Amerikaner verstehen werden: PATRIOTISMUS!


Ich bitte Sie nicht, statt eines Chevrolet, einen Opel zu kaufen. Ich dränge Sie GAR KEINEN CHEVROLET ZU KAUFEN. Und das solange, bis GM sich klar zu Opel, seinen Zulieferern und Händler positioniert und die Marke ihre wertigen Produkte auch produzieren und exportieren lässt.

Es geht hier nicht mehr um Autos, es geht um die Gesundheit der deutschen Volkswirtschaft. Und das Thema geht uns ALLE, jeden einzlenen von uns an!

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2 Antworten

  1. Paul Ledermann

    Top Kommentar .! Mir kommt nur so ein Gedanke. Könnte es ev. nicht möglich sein, deutsche Investoren dazu zu motivieren mit Opel und ev. Saab ein stolzes europäisches Produkt zu gebären. Wenn doch die „Steuerflüchtigen Patrioten“ ihre Milliarden richtig einsetzen würden .?? Vielleicht könnte da auch der Staat in seinem Interesse etwas beisteuern. Vielleicht liest zufällig der Peer Steinbrück,- Brücke?? Den Text. War nur so eine Idee , an Stelle von nichts Denken oder meckern. Gruss aus der Schweiz.

    25. Oktober 2012 um 18:56

    • MAB

      Das Frustrierende ist, dass es ja schon umfangreiche Rettungspläne für Opel gab. Am Ende lehnte GM den Verkauf ab, gab vor, selbst eine Sanierung vornehmen zu wollen.

      Mit koreanischem Billigschund als Dumpingpreis-Konkurrenz unter dem Chevrolet-Badge hält GM jetzt stattdessen der eigenen Tochter die Pistole an die Schläfe…

      28. Oktober 2012 um 18:24

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