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Die Corvette C7 – ein Hauch von Pininfarina


Die Spekulationen um das Design der „New Generation Corvette“, die ziemlich genau in einem Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll, erhalten ständig neue Nahrung. Auch wenn sich GM bedeckt hält, der Schleier lüftet sich allmählich.


Jetzt hat sich Chad Koerner, der als Kreativer bei der US-Firma Trinity Animation arbeitet und für eine TV-Show in den Staaten Animationen von Phantasiefahrzeug produziert, eingebracht. Als eingefleischter Corvette-Fan schlug Chad seinen Boss Jim Lammers vor, mit den bis jetzt öffentlich vorliegenden Informationen eine Animation zu schaffen, die die neue Corvette – nach mutmasslicher Formgebung – in Bewegung zeigt.


Natürlich basiert das Design der Karosserie im Wesentlichen auf jenen Formen, die wir HIER vor Monaten vorstellten. Allerdings fiel Koerner auf, und da ist er nicht allein, dass die von Jalopnik illustrierte Optik nicht so recht zu den Proportionen passen will, die die Anfang des Jahres unter einer Camouflage-Abdeckung ausgeführten Testfahrzeuge aufwiesen. Vor allem die längere Schnauze fiel bei diesen Vorserien-Fahrzeugen deutlich auf.


Wir haben hierzu ja bereits HIER unsere These aufgestellt,warum es da so gravierende Unterschiede gibt. Und bis jetzt hat bei GM niemand offiziell bestritten, dass es zwei Corvette-Modelle geben wird. Was Trinity Animation nun herzeigt, dürfte der Nachfolgerin der Corvette C6 – nicht der ZR1-Version – schon recht nahe kommen. Denn wie schon die C6, die einige Stilelemente vom Ferrari 550 Maranello aufwies, wird die C6-Nachfolgerin von Pininfarina-Formen inspiriert sein und dem Ferrari F599 GTO nicht unähnlich sein. DAS gilt bereits als sicher.



Vergleicht man einmal, die Trinity-Animation mit dem Profil eines 599, dann fällt auf, dass die lange Schnauze und auch die Partie von der B-Säule bis zum Heck starke Ähnlichkeit mit dem Ferrari aufweist, Frontblende und Heckpartie weichen allerdings deutlich vom 599 ab. Schliesslich will GM ja kein Plagiat, sondern einen Sportwagen auflegen, der den Geschmack eines breiten Spektrums des Publikums an Sportwagen-Käufern trifft.


Zur vieldiskutierten Heckpartie hatte ich übrigens ein interessantes Gespräch mit einem Mitarbeiter einer Zulieferfirma der Automobilindustrie. Der Betreffende will – als Brancheninsider – von einer Geschichte gehört haben, wonach dem GM-Vorstand ursprünglich ein Design mit vier Runden Rückleuchten vorgestellt wurde. Da soll einer der hohen Herren entsetzt ausgerufen haben, dass GM niemals einen Nissan (er meinte das GTR-Heck) nachbauen würde! Natürlich wurde der Entwurf verworfen.


Die nächste Lösung war also etwas, das den Camaro-Rückleuchten ähnelt, sozusagen ein Stück Chevrolet-Corporate Identity, das der Corvette an der Fahrzeugfront ohnehin – noch – fehlt. Beides ist anscheinend noch immer in der Diskussion, die endgültige Formgebung soll vom GM-Vorstand im Herbst endgültig abgesegnet werden, höre ich, und dürfte nochmal ganz anders aussehen.


Denkbar, dass sich die GM-Designer noch einmal die Specter Werkes Version der C6 einmal näher anschauen, die bereits 2009 Design-Elemente aufwies, die man heute in den Entwürfen der New Generation Corvette wiederfindet. Übrigens: Die Animation von Trinity ist ja mittlerweile hinlänglich bekannt, wer den Kurzfilm nocht nicht gesehen hat, kann sich das Werk HIER noch einmal anschauen.

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