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Von Reifenpannen und anderen Dramen


Das Rennwochenende stand im Zeichen des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring und dem Tourenwagen WM-Lauf am Salzburgring – und von seltsamen Reifenschäden.


Der Auftritt der einzigen Chevrolet Callaway Corvette Z06GT3 mit dem GT Masters-Stammfahrer Daniel Keilwitz, der Verstärkung durch die Corvette Racing Werksfahrer Jan Magnussen und Richard Westbrook und dazu noch den einstige BMW-Werksfahrer Tommy Milner erhielt, wurde schon nach fünf Runden auf der Nürburgring Nordschleife durch einen ein Reifenschaden hinten rechts beeinträchtigt. Die Vette war nur eine von sieben Top-Autos, deren Yokohama-Reifen platzten. Da hatte es auch wenig gebracht, dass der goldene Renner von Thomas Gottschalk höchstselbst – als Bärchen-Botschafter des Sponsors Haribo – zuvor mit seinem Segen bedacht worden war.

Nachdem Reifenfetzen die Batterie aus der Verankerung gerissen hatten, musste die Z06 per Abschleppwagen zurück in die Box gebracht werden und nahm nach längerer Reparatur das Rennen nach zwei Stunden wieder auf. Bei einem nächtlichen Stopp schmorte dann die durch den Zwischenfall mit der Batterie angegriffen Elektrik endgültig durch. Eine weitere Stunde Reparaturzeit stand an. Danach lief die Vette, die eigentlich von ihrem Aufbau, dem Antriebsstrang mit Leichtbau-Kupplung eine Rennwagen für einstündige Sprint-Rennen ist, dann wie ein Uhrwerk und um die Mittagszeit herum fuhgr Tommy Milner die absoluten Bestzeiten des Rennens. Elf Minuten bevor die Zielflagge fallen sollte, fiel die Corvette mit einem Motorplatzer aus. Obwohl das weniger anfällige LS3-Triebwerk zum Einsatz kam.

Kein Glück hatte auch das Quartett Tobias Guttroff, Jens Richter, Joachim Kiesch und Peter Bonk mit der Guttroff-Corvette, die erneut von Bonk Motorsport eingesetzt wurde. Nach anfänglichem Kampf um die Führung in der Klasse SP8 begann das Getriebe zu streiken. Eine Reparatur des sonst so robusten Getriebes brachte nur kurzzeitige Linderung und schließlich ließen sich kaum noch Gänge einlegen. Ein mitternächtlicher Ausflug nach Münster zur Beschaffung eines Ersatz-Getriebes und emsige Schrauberarbeit brachte das Auto zwar wieder ins Rennen zurück, mehr als Platz 111 war so natürlich nicht drin. Immerhin war es am Sonntag um 16.00 Uhr die einzige Corvette die die Zielflagge zu sehen bekam und P6 in der Klasse SP8 nimmt man ja auch gerne mit.

Zur WTCC: Nachdem die übermächtigen Chevrolet Cruze mit Rob Huff, Yvan Muller und Alain Menu in Rennen 1 eine weiteren Dreifachsieg feierten, ereilten alle drei Cruze wenige Runden vor Ende des zweiten Rennens Reifenschäden am linken Vorderad. Auch da übrigens Yokohama-Reifen. Erst krachte Alain Menu mit seinem Cruze in die Leitplanken, dann ereilte auch den Führenden Yvan Muller ein Reifenschaden in der allerletzten Runde und in der letzten Kurve vor Start / Ziel erwischte es dann auch den nun führenden Rob Huff, so dass Privatfahrer Stefano D’Aste für das Nienburger Team Wiechers Sport einfuhr. Hinter ihm überquerten Huff (P2) und Tom Coronel (P3) die Ziellinie, Muller wurde mit völlig zerfleddertem Vorderreifen noch Achter.

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