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Callaways neue Vetten für das Masters


Auch 2012 werden die Corvetten von Callaway Competition beim ADAC GT Masters an den Start gehen. Seit der Premierensaison der „Liga der Supersportwagen“ im Jahr 2007 sind die „schwäbischen Vetten“ am Start und haben insgesamt acht Siege und 2009 den Titel für Callaway in der Teamwertung geholte.


Bei Callaway Competition in Leingarten werden derzeit zwei brandneue Corvetten für die ADAC GT Masters-Saison 2012 aufgebaut, ausgehend von Z06 Serienfahrzeugen, die bis auf die Rohkarosse ausgeweidet und für den Umbau in ein Rennfahrzeug vorbereitet. Rund drei Monate dauert es, bis eine Serien-Corvette die Werkstatt von Callaway als Rennversion wieder verlässt.


Geleitet wird das Unternehmen von Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone. „Unsere Corvette ist wohl der ‚reinste’ aller aktuellen GT3-Rennwagen“, sagt Wöhr. „Den gemäß dem ursprünglichen Gedanken der GT3-Klasse basieren weiterhin alle unsere Rennfahrzeuge auf modifizierten Straßenautos.“

Bisher baute Callaway so seit 2005 mehr als 20 Renn-Vetten, die mittlerweile rund um den Globus von Brasilien bis Australien um Siege kämpfen. „Unsere Philosophie war es nie, möglichst viele Rennfahrzeuge zu verkaufen“, erklärt der Teamchef. „Wir legen sehr viel Wert auf den engen und guten Kontakt zu unseren Kunden und haben dabei stets alle von uns gebauten Autos im Blick.“


Callaway gehört zu den „Gründungsmitgliedern“ der GT3-Klasse. „Als wir 2005 von den Plänen des Automobilweltverbandes FIA hörten, die GT3-Klasse ins Leben zu rufen, hat das gleich unser Interesse geweckt und uns zur Rückkehr in den Rennsport bewogen. Die GT3-Klasse bietet für Tuner wie uns eine ideale Plattform, um Kompetenz zu zeigen.“ Seit dem Einstieg in die GT3-Klasse im Jahre 2005, ist auch der heutige Technische Leiter von Callaway, Mike Gramke, unverzichtbarer Bestandteil des Teams.

Dank kontinuierlicher Weiterentwicklung und Detailpflege von Callaway ist die Corvette als GT3-Rennwagen der ersten Generation auch heute noch ein Siegerauto. In jedem Winter bringen Techniker Wöhr und sein Team weitere Verbesserungen an. Auch für die Saison 2012 gibt es unter dem im eigenen Haus von Karosseriebauer Ciccone gefertigten Kohlefaserkleid wieder zahlreiche Modifikationen, damit die Corvette auch in dieser Saison ein Wort um Siege im ADAC GT Masters mitreden kann.


Die Rennsport-Expertise macht Callaway mittlerweile auch seinen Kunden mit Straßensportwagen zugänglich. Unter der Federführung von Herbert Schürg, der neben dem heutigen NASCAR-Piloten Boris Said III. für die Schwaben schon 1993 in der legendären schwarzen „Lemon Soda“ Corvette C4 im ADAC GT Cup antrat, bieten die Leingartner unter „Callaway Clubsport“ Hochleistungsteile im Fahrwerks- und Aerodynamikbereich an. Damit schließt sich bei Callaway wieder der Kreis: Von der Strasse auf die Rennstrecke und wieder zurück auf die Straße.

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