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Jake und die neue Vetten für Le Mans


Corvette Racing brachte zwei nagelneu aufgebaute C6.R GT2 zu den ersten Vorsaison-Testfahrten der American Le Mans Serie zum Sebring International Raceway. Und da ist mehr neu, als nur die Lackierung.


Mit einer zweitägigen Testfahrten vor dem 60-jährigen Jubiläumsrennen der traditionellen 12 Stunden von Sebring stimmten sich die meisten der in der ALMS eingeschriebenen Teams auf die Saison 2012 ein. Die beiden Werks-Vetten tauchten in einer leicht veränderten Optik auf, wobei Maskottchen „Jake“ die Flanken zierte. Es ist jedoch möglicherweise nicht das endgültige Design für die Saison 2012.

Die Fahrerbesetzung hatte man doch noch einmal revidiert, auch weil man herausfand, dass man 2011 Zeit bei den Boxenstopps wegen der recht unterschiedlichen Körperlängen von Jan Magnussen und Oliver Gavin und den dadurch bedingten Verstellungen rund um die Fahrerposition. Magnussen bekommt deshalb in der Vette #3 Antonio Garcia zur Seite gestellt, der 20-jährige Jordan Taylor stößt bei Langstrecken-Rennen – wie in Sebring – als dritter Mann neu hinzu. Gavin wird die #4 mit Tommy Milner teilen, Richard Westbrook ist die Verstärkung für die Marathon-Läufe.

In zwei Tagen absolvierten die Werks-Vetten 15 insgesamt Stunden Fahrzeit und beide Autos waren auf der knapp sechs Kilometer langen Strecke fast eine Sekunde schneller unterwegs, als die Bestzeit des Vorjahres. Unter anderem wurde die 2012er C6.R breiter ausgelegt, um dem Unterboden mehr Anströmungsfläche zu bieten, wodurch mehr Abtrieb erzeugt wird. Damit wurde ein Manko behoben, dass die Vetten zwar 2011 auf der langen Hunaudières-Geraden in Le Mans teuflisch schnell machten, aber über die Saison gegenüber den BMW M3 GT2 in Nachteil brachten. Insgesamt wurden 50 Details moidifiziert, darunter auch am Motor, und die Fahrer zeigten sich durchweg begeistert von der neuen Version.

Bei Corvette Racing ist man zuversichtlich, dass man in Le Mans noch immer wird den Ton angeben, und dennoch im Laufe der Saison wieder um den Meistertitel in der ALMS wird fahren können. Erneut um den GTE-Am-Meistertitel und Klassensieg in Le Mans wird Larbre Compétition fahren, die in Sebring ebenfalls ein neues Gefährt – zur 2011 siegreichen C6.R – in Empfang nahm.

Wie in Le Mans, werden bei den 12h Sebring vier Vetten am Start sein, bei den Test teilten sich Canal/Belloc/Bourret/Gibson
das „alte“ Auto mit der Startnummer 70 und auch das neue Auto mit der Startnummer 50. Die Fahrerbesetzungen für das Auftaktrennen am 17. März will der französische Rennstall noch in den nächsten Wochen bekannt geben.

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