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Widebody Restomod Made in Germany

Man stelle sich vor, man hat eine sechsstellige Summe – nein, nicht mit einer „1“ als erste Ziffer – als Spielgeld zur Verfügung, Villa, Luxus-Alltagsgefährt und Adelstitel hat man sich bereits angeschafft, was soll man nur mit der überschüssigen Summe machen? Anlegen? Ja, warum nicht.

Automobil-Klassiker gelten als gute Anlage. Problem: Man muß schon Spaß am bedächtigen Umherrolen haben, denn ein 50 Jahre alter Sportwagen hat heuer Mühe mit potententen Kleinwagen im Verkehr mitzuschwimmen. Die Lösung: Bei Pogea Racing ein Einzelstück basierend auf einer Corvette C1 mit modernem Antrieb, Fahrwerk und Bremsen aufbauen lassen.

Die Tüftler aus Marktoberdorf rupften ein 1959er Exemplar auseinander, nahmen zunächst die Restauration der Rohkarosse vor und verbreiteten – nach Kundenwunsch – das Heck um rund 23 Zentimeter. Dann wurde ein auf 485 PS aufgepäppelter 6.2-Liter-LS3-V8-Motor in ein Foose-Chassis verpflanzt. 0 auf 100 soll mit dem Gefährt in 3.9 Sekunden möglich sein, Höchstgeschwindigkeit bei 260 Km/h.

Ein verstellbares Sportfahrwerk sowie 13 Zoll Bremsscheiben vorn und Gegenstücke in 11.8 Zoll hinten, dazu dreiteilige 18 Zoll-Felgen vorn bzw. entsprechende 19 Zöller hinten sorgen dafür, dass das Gefährt beherrschbar bleibt.

Im Innenraum geht es jedoch klassisch zu, die Original-Ausstattung wurde in rotem Leder gefasst, einzig ein Alpine Touch Screen Navi-/Audio-System und ein italienisches Sportlenkrad fanden als Akzente ihren Platz. 225.000 Euro ärmer, aber um ein absolutes Einzelstück reicher, powert der stolze Besitzer von dannen. Es wird wohl nicht lange dauern, bis das Gefährt in irgend einer Doku-Soap im TV zu sehen sein wird.

Der Wert von Restomods wächst schönerweise allmählich, nicht selten erzielen Top-Exemplare auf Auktionen höhere Preisee als die behüteten originalen Klassiker. Der Verfasser dieser Zeilen outet sich als Restomod-Fan und ab nächster Woche stelle ich wöchentlich eine andere Restomod-Version aus den ersten drei Corvette-Baureihen vor. Mal sehen, wie das so ankommt.

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Eine Antwort

  1. Rudi

    MIr blutet das Herz zu sehen, was aus diesen schönen, alten Klassikern gemacht wird. Schrecklich!

    7. Februar 2012 um 13:51

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