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GM steigt in Carbonfaser-Serienfertigung ein


Mit der immer näher rückenden Umsetzung von Vorschriften zum Kraftstoffverbrauch (CAFE-Standards) und zur Reduktion der CO2-Emissionen (Greenhouse-Gas-Standards) steht GM – wie jeder Hersteller von SUVs, Pickup-Trucks und leistungsstarken Sportwagen – unter Druck. Lösungen werden eiligst gesucht – und gefunden.


Bekanntlich müssen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zusammen genommen müssen die Hersteller ab dem Modelljahr 2016 einen durchschnittlicher Verbrauch von 6,6 Liter pro 100 Kilometer (35,5 miles per gallon) und einen CO2-Wert von 155 Gramm pro Kilometer (250 grams per mile) erreichen!


Lösungen werden fieberhaft in Richtung Downsizing, Verbrauchseffizienz bei Antrieben und Gewichtsreduzierung der Karosserien gesucht. Nun gab General Motors die Zusammenarbeit mit dem asiatischen Marktführer Teijin aus Japan bekannt, mit dem gemeinsamen die Produktion von Kohlefaser-Karosserie-Bauteile in großen Stückzahlen und für sämtliche Modelle quer durch das GM-Angebot realisiert werden soll.

Bislang wurde das extrem leichte und zugleich widerstandsfähige Material nur bei den Corvette-Topmodellen ZR1 und Z06 verwendet, denn die manuelle Fertigung sowie das zeitaufwändige Backen in Autoklave-Öfen trieb den Preis solcher Bauteile in astronomische Höhen. GM will das von Teijin entwickelte Verfahren zur Serienfertigung von Carbon-Bauteilen in den eigenen Werken umsetzen und so auf Fertigungskosten in Höhe normal gepresster Blechteile vorstoßen.

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